Leserbrief zum Bericht Windräder bringen Gemeinderäte zum Rotieren.
Zum Bericht der RNZ vom 30.04.26 hier folgende Anmerkungen:
Beim Lesen des Berichts zur Gemeinderatsitzung in Eppingen zum Thema der geplanten Windräder auf der Gemarkung Eppingen-Richen entsteht der Eindruck, dass die „sogenannten Windkraftgegner“ für die Planung und den Bauantrag der Windräder in Eppingen Richen mit Schuld seien. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Bauantrag für die Richener Windmühlen wurde bereits am 14.05.25 (respektive am 18.06.25) beim Landratsamt Heilbronn gestellt. Dies deshalb, um am beschleunigten Genehmigungsverfahren für Windanalgen gem. § 6 WindBG teilnehmen zu können. Das entsprechende Vorranggebiet wurde vom Regionalverband Heilbronn-Franken bereits im November 2022 ausgewiesen. Eine Lenkungsfunktion für Windräder wie im Artikel der RNZ beschrieben ist höchstens Wunschdenken der Gemeinden, mehr nicht! Kommt ein Projektierer, wie hier geschehen, und beantragt auf einem ausgewiesenen Vorranggebiet Windräder zu errichten, so sind diese zu genehmigen! Warum? Weil der Ausbau der Windenergie „im überragenden öffentlichen Interesse liegt.“ Habeck sei Dank. Das von OB Holaschke erwähnte Annexverfahren spielt in Eppingen keine Rolle. Genauso wenig erschließt sich die Aussage des Gemeinderats Wieser, „die Windkraftgegner haben sich ein Eigentor geschossen“. Die geplanten Windrädern im Eppinger Hardtwald sind genau wie die beantragten Windräder bei Eppingen-Richen auf Flächen, die vom RV HN-Fr. als Vorranggebiete ausgewiesen wurden. Und noch ein weiteres Vorranggebiet wartet auf der Eppinger Gemarkung auf Bebauung. Also lasst bitte den schwarzen Peter dort, wo er hingehört! Hoffen wir, dass aufgrund der Sinnlosigkeit von Windenergie im derzeitigen Energiemix kein einziges Windrad mehr neu gebaut wird. Norbert Müller
Link zum Zeitungsartikel der RNZ